Goethe Balladen

Lieder von Othmar Schoeck, Hugo Wolf und Ferruccio Busoni
 

'Lied' ist nicht immer gleichbedeutend mit musikalischer Miniatur. Ganz im Gegenteil: umfangreiche Ballade, märchenhaft und zauberisch oder ganz aktuell und anekdotisch, gehörten insbesondere in der Romantik zum festen Bestandteil des Repertoires eines Liedersängers. Und während in den kurzen, stimmungshaften Werken Innerlichkeit und Gefühlstiefe im Zentrum der Interpretation stehen, ist die Ballade eine Oper im Kleinen: erzählerisch, dramatisch und kurzweilig - Kino im Kopf.
 
Eine besondere Stellung aufgrund ihrer genialen Verbindung erzählerischer und gedanklicher Qualitäten bilden die Balladen Goethes. Musiker aller Zeiten haben Gedichte des Weimarer Dichterfürsten vertont, Schuberts 'Erlkönig' oder Loewes Balladen sind bis heute festes Gut im Repertoire.
 
Für unser Programm haben wir uns Werke aus eine späteren musikalischen Epoche ausgesucht. Ganz und gar ungewöhnlich, aber mit ihrer Länge von 16 Minuten und einer ungemein erzählerischen musikalischen Textur, steht die Ballade 'Der Gott und die Bajadere' des Schweizer Komponisten Othmar Schoeck im Zentrum dieses Programms.
 
Hugo Wolfs Fassungen von Goethes Werken sind hingegen bis heute bekannt,  weniger aber wiederum die Schlussgruppe des Konzertes, Ferruccio Busonis funkelnde und humorvolle Vertonungen von Texten aus dem 'Faust'.
        

INFO
 
Programm:
Hugo Wolf/ Dank des Paria, Königliches Gebet, Phänomene, Grenzen der Menschheit, Prometheus

Othmar Schoeck/ Der Gott und die Bajadere

Ferruccio Busoni/ Lied des Brander, Lied des Mephistopheles, Lied des Unmuts, Schlechter Trost, Zigeunerlied

Wolf: Prometheus  
Wolf: Phänomene  
Busoni: Lied des Mephistopheles  
Busoni: Lied des Unmuts  

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Dauer: ca. 70 Minuten
   
Weitere Informationen: pdf Infoblatt 'Goethe Balladen'